Hitzestress bei Schweinen – Auswirkungen auf Darm und Produktion

Hitzestress ist in der Schweineproduktion ein Problem, das in den letzten Jahren zunehmend in den Vordergrund gerückt ist. Bedingt wird er durch Klimaveränderungen, die Ausdehnung der Tierproduktionssysteme auf tropische und subtropische Regionen und die Selektion auf magere Rassen, die anfälliger für Hitzestress sind.

In der Schweineindustrie verursacht Hitzestress Schäden in Millionenhöhe, da er negative Auswirkungen auf Leistung, Gesundheit und Wohlergehen der Tiere hat. Eine der ersten Reaktionen, wenn Schweine unter Hitzestress leiden, ist die Verringerung der Futteraufnahme, was sich wiederrum direkt auf die Produktivität der Tiere auswirkt. Außerdem wird der Blutfluss während des Hitzestresses in die Peripherie umverteilt, um die Wärmeableitung zu begünstigen. Das wiederum hat zur Folge, dass der Darm und andere innere Organe durch die verminderte Sauerstoff- und Nährstoffversorgung negativ beeinflusst werden. Demnach sind Darmentzündungen und oxidativer Stress direkte Folgen von Hitzestress.

Darmentzündungen wirken sich negativ auf die Morphologie aus und stören die normale Funktion der Darmbarriere, wodurch die Verdauungs- und Resorptionsprozesse verändert und die intestinale Permeabilität erhöht werden. Das wiederum führt schließlich zum „Leaky-Gut“-Syndrom und zu schlechter Leistung.

Spezifische pflanzliche Futtermittelzusätze, die das Tier unter Hitzestressbedingungen unterstützen und die Darmbarriere stärken können, können eingesetzt werden, um die Folgen von Hitzestress auf die Tierproduktion zu mildern.

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