Neue Strategien zur Stressreduktion bei Schweinen

Am 8. Juni fand in der Ukraine der XIII. Internationalen Kongress „Profitable Pig Production“ statt. Wir waren vor Ort und Phytobiotics-Expertin Valeria Artuso-Ponte DVM, PhD präsentierte in ihrem Vortrag: „Novel strategies for stress mitigation in pigs“ die neuesten Erkenntisse zum Einsatz von Isochinolin-Alkaloiden in der Schweinehaltung und wie diese zur Reduktion der Auswirkungen von Stress bei den Tieren beitragen können.

In der modernen Tierproduktion sind die Tiere mehreren potenziellen Stressoren ausgesetzt, z. B. Pflege, Überbelegung, Futter- oder Wasserentzug, Hitzestress und Transporte. Diese Umwelt- und Managementfaktoren können zu Veränderungen in der Homöostase der Tiere führen und die Wachstumsleistung der Tiere beeinträchtigen.

Der Stress kann die Funktion der Darmbarriere durch Entzündungen beeinträchtigen. Außerdem kann Stress die Immunfunktion negativ beeinflussen. Daher wurden verschiedene Strategien untersucht, wie die Auswirkungen von Stress auf die Wachstumsleistung und die Gesundheit in der Schweinehaltung reduziert werden können.

Neben anderen Ernährungsstrategien wurde die Verwendung von Isochinolin-Alkaloiden (IQ) aufgrund ihrer bekannten entzündungshemmenden Eigenschaften ausgiebig untersucht. Es konnte aufgezeigt werden, dass eine IQ-Supplementierung die Funktion der Darmbarriere verbessert, indem sie die Expression von Tight-Junction-Proteinen erhöht und die intestinale Permeabilität reduziert. Darüber hinaus verringerte die IQ-Supplementierung den Cortisolspiegel bei Schweinen unter Transportstressbedingungen, was mit einer geringeren Salmonellenausscheidung korreliert. Darüber hinaus wiesen IQ-supplementierte Sauen niedrigere Cortisolwerte beim Abferkeln auf, was auf einen geringeren Einfluss von Stress und eine bessere Laktationsleistung hinweist. Und zu guter Letzt reduzierte die IQ-Supplementierung den Absetzstress und verbesserte die physiologische Reaktion auf Hitzestress bei wachsenden Schweinen.

Valentina Artuso-Ponte,

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