Lange bevor phytogene Futtermittelzusatzstoffe zu einer bedeutenden Produktkategorie in der Tierernährung wurden, zog Sangrovit® bereits die Aufmerksamkeit von Tierhaltern, Ernährungswissenschaftlern, Tierärzten und Fachmedien auf sich.
In den späten 1990er-Jahren berichteten zahlreiche Fachpublikationen über Verbesserungen bei Tierleistung, Futterverwertung und Wirtschaftlichkeit durch den Einsatz von Sangrovit®.
Damals standen Tierhalter vor einer wachsenden Herausforderung. Die Märkte verlangten nach einer effizienten und wirtschaftlichen Produktion, während die Branche gleichzeitig intensiv nach Alternativen zu klassischen antibiotischen
Leistungsförderern suchte. Sangrovit® bot einen anderen Ansatz: die Nutzung bioaktiver Pflanzenstoffe aus Macleaya cordata, um die Leistungsfähigkeit der Tiere auf natürliche Weise zu unterstützen.
Mehr als 25 Jahre später ist das zentrale Leistungsversprechen unverändert. Verändert haben sich jedoch die wissenschaftliche Grundlage, die Standardisierung und das Wertversprechen hinter dem Produkt.
Heute hat sich Sangrovit® zur 3rd Generation weiterentwickelt. Sie verbindet jahrzehntelange Praxiserfahrung mit moderner Pflanzenzüchtung, patentierter Innovation und einem erweiterten wirtschaftlichen Nutzen, der auch die Schlachtkörperqualität und Fleischausbeute abdeckt.
Die historische Pressesammlung Pressestimmen (2001) dokumentiert, wie Sangrovit® zwischen 1996 und 2001 in der Nutztierbranche wahrgenommen wurde.
In den Veröffentlichungen wurden immer wieder folgende Vorteile hervorgehoben:
Werden die ursprünglich in Deutscher Mark angegebenen Werte anhand des offiziellen festen Wechselkurses von 1 EUR = 1,95583 DM umgerechnet, entspricht der in der Fachpresse dokumentierte wirtschaftliche Vorteil etwa 2,28 € bis 3,67 € pro
Mastschwein.
| Publikation | Berichtetes Thema | Vorteil (DM) | Vorteil (EUR) |
|---|---|---|---|
| DGS Magazin 40/1998 | Natürliche Verbesserung der Mastleistung | 7,18 | 3,67 € |
| DGS-Magazin 22/1999 | Alternative Futtermittelzusatzstoffe in der Praxis | 4,50 | 2,30 |
| Mühle und Mischfuttertechnik 7/1997 | Leistungsbezogene und ökologische Vorteile | 4,46 | 2,28 |
| SUS 1/1998 | Unterstützung der Verdauung unter Praxisbedingungen | 4,50 | 2,30 |
| SUS 6/1998 | Bewertung pflanzlicher Futtermittelzusatzstoffe | 6,25 | 3,20 |
| SUS 2/1997 | Ergebnisse aus der dänischen Schweinemast | 6,25 | 3,20 |
| Deutsche Tierärztliche Wochenschrift 11/1997 | Alternative zu antibiotischen Leistungsförderern | 4,50 | 2,30 |
Über viele Jahre war der Erfolg von Sangrovit® eng mit dem standardisierten Gehalt an bioaktiven Isochinolin-Alkaloiden aus Macleaya cordata verbunden.
Diese Alkaloide wurden insbesondere für ihre unterstützende Wirkung auf folgende Bereiche bekannt:
Die bedeutendste Innovation der vergangenen Jahre ist die Einführung von Sangrovit® 3rd Generation – der nächste Entwicklungsschritt des Produkts.
Im Mittelpunkt dieser Weiterentwicklung für alle Sangrovit®-Varianten steht die Ergänzung um ein fünftes standardisiertes Alkaloid:
Die Einführung eines standardisierten Canadin-Gehalts wurde weder durch chemische Manipulation noch durch synthetische Technologien erreicht.
Sie ist vielmehr das Ergebnis eines gezielten natürlichen Züchtungsprogramms für Macleaya cordata, das in Zusammenarbeit mit einem deutschen Pflanzenzüchtungsinstitut durchgeführt wurde.
Wichtige Meilensteine
2012–2022
Eine der spannendsten Entwicklungen von Sangrovit® 3rd Generation ist der nachweisbare Einfluss auf die Schlachtkörperqualität. Während die Bewertung klassischer Futtermittelzusatzstoffe häufig bei Futterverwertung und Gewichtszunahme endet, zeigen neuere Daten Effekte, die bis in die Verarbeitung und Fleischproduktion hineinreichen.
Eine Studie mit 995 PIC-Schweinen, die während der letzten 30 Tage vor der Schlachtung supplementiert wurden, zeigte:
Eine Schlachtkörperanalyse mit 26.400 Cobb-500-Broilern zeigte Verbesserungen bei wirtschaftlich besonders wertvollen Teilstücken:
Moderne Tierproduktion findet nur selten unter idealen Bedingungen statt. Hitzestress, Umweltschwankungen und Herausforderungen im Management können die Produktivität erheblich beeinträchtigen.
Um Sangrovit® 3rd Generation unter praxisnahen Belastungsbedingungen zu bewerten, führten die Landwirtschaftliche Universität Athen und FeedIT im Jahr 2026 einen Broilerversuch mit folgenden Kenndaten durch:
Im Vergleich zu den Kontrollgruppen zeigte Sangrovit® 3rd Generation:
Die Geschichte von Sangrovit® heute unterscheidet sich von jener, über die Fachzeitschriften vor 25 Jahren berichteten.
In den späten 1990er-Jahren standen Wachstum, Futtereffizienz und Wirtschaftlichkeit im Mittelpunkt.
Heute sind diese Vorteile weiterhin relevant, doch das Wertversprechen von Sangrovit® hat sich deutlich erweitert.
Heute vereint Sangrovit®:
Im Rückblick waren die historischen Presseberichte frühe Hinweise auf ein Produkt, das sich über Jahrzehnte hinweg kontinuierlich weiterentwickeln würde. Was als wegweisender phytogener Futtermittelzusatzstoff begann, ist heute eine
wissenschaftlich fundierte Technologieplattform, die auf natürlicher Pflanzenzüchtung, fortschrittlicher Standardisierung und modernen Produktionszielen basiert.
Die wichtigste Schlussfolgerung ist einfach: Sangrovit® 3rd Generation bewahrt die bewährten Produktionsvorteile der bisherigen Variante und ergänzt sie gleichzeitig um einen messbaren Mehrwert bei der Schlachtung. Dadurch entstehen zusätzliche Chancen für Tierhalter, Verarbeiter und integrierte Produktionsketten gleichermaßen.
Verena Determann absolvierte ihren Bachelor of Science in Agrarwirtschaft an der Technischen Hochschule Bingen und vertiefte ihr Fachwissen anschließend im Masterstudiengang Nutztierwissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen. In ihrer heutigen Rolle als Produkt Managerin bei Phytobiotics betreut Verena das Produkt Sangrovit®.
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